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Absente 55 - Wermutlikör aus der Haute Provence

Absinth, auch Absinthe oder Wermutspirituose genannt, ist ein alkoholisches GetrĂ€nk, das traditionell aus Wermut, Anis, Fenchel sowie einer je nach Rezeptur unterschiedlichen Reihe weiterer KrĂ€uter hergestellt wird. Bei einer sehr großen Anzahl von Absinthmarken ist die Spirituose von grĂŒner Farbe. Deswegen wird Absinth gelegentlich auch „die grĂŒne Fee“ (französisch: la FĂ©e Verte) genannt. Der Alkoholgehalt liegt ĂŒblicherweise etwa zwischen 45 und 85 Volumen-Prozent und ist demnach dem oberen Bereich der Spirituosen zuzuordnen. Aufgrund der Verwendung bitter schmeckender KrĂ€uter, insbesondere von Wermut, gilt Absinth als Bitterspirituose, obwohl er selbst nicht notwendigerweise bitter schmeckt.

Absinth wurde ursprĂŒnglich im 18. Jahrhundert im Val de Travers im heutigen Schweizer Kanton Neuenburg (NeuchĂątel), als Heilelixier hergestellt. Große PopularitĂ€t fand diese Spirituose, die traditionell mit Wasser vermengt getrunken wird, jedoch in der zweiten HĂ€lfte des 19. und dem frĂŒhen 20. Jahrhundert in Frankreich. Zu den berĂŒhmten Absinth-Trinkern zĂ€hl(t)en unter anderen Charles Baudelaire, Paul Gauguin, Vincent van Gogh, Ernest Hemingway, Edgar Allan Poe, Arthur Rimbaud, Henri de Toulouse-Lautrec, Brian Warner, Oscar Wilde.

Auf dem Höhepunkt seiner PopularitĂ€t stand das GetrĂ€nk in dem Ruf, aufgrund seines Thujon-Gehalts abhĂ€ngig zu machen und schwerwiegende gesundheitliche SchĂ€den nach sich zu ziehen. Bereits im Jahre 1915 war das GetrĂ€nk in einer Reihe europĂ€ischer Staaten und den USA verboten. Moderne Studien haben den Verdacht der SchĂ€digung durch Absinthkonsum nicht nachweisen können; die damals festgestellten gesundheitlichen SchĂ€den werden heute auf die schlechte QualitĂ€t des Alkohols und die hohen konsumierten Alkoholmengen zurĂŒckgefĂŒhrt. Seit 1998 ist Absinth in den meisten europĂ€ischen Staaten wieder erhĂ€ltlich. Auch in der Schweiz sind seit 2005 die Herstellung und der Verkauf von Absinth wieder erlaubt.
Absinth wird grundsĂ€tzlich nicht pur getrunken, sondern mit Wasser verdĂŒnnt. Die klare, grĂŒne FlĂŒssigkeit opalisiert dabei, das heißt, sie trĂŒbt sich milchig ein. Dieses PhĂ€nomen wird Louche-Effekt genannt. Ursache des Effekts ist die schlechte Wasserlöslichkeit des im Absinth enthaltenen Ă€therischen Öls Anethol. Die Trinkrituale, die sich rund um den Absinth entwickelt haben, werden in das Französische Trinkritual, die Schweizer Trinkweise und das Tschechische oder Feuerritual unterschieden. Ihnen allen ist eigen, dass der Absinth im VerhĂ€ltnis zwischen 1:1 bis 1:5 mit Eiswasser vermischt wird. Die meisten Absinthtrinker wĂ€hlen ein MischungsverhĂ€ltnis von mindestens 1:3